Ist der Mensch zu so einer tat den überhaupt fähig. Wenn ich vom menschen spreche meine ich die Gesellschaft als ganzes. Nicht einige wenige überlegende die sich einem Tugendhaften Leben verschrieben haben und bereit sind große Opfer zu bringen. Um ihrer Bestimmung ein sinnvoll gelebtes leben nach zu gehen. 

Der Mensch im Allgemein ist jenes Individuum das sich voll und ganz dem Konsum und der Anhäufung von unnötigen Gegenständen verschrieben hat. Jene Person die ihre Zeit für eine Illusion eintauscht. Die erst durch den Menschlichen verstand zu dem wird für das wir es halten. Denn genau genommen ist ein Hundert Euro Schein nicht wertvoller als ein Blatt vom Baum. Jene Menschen sind es die das Räderwerk der Kultur und der Gesellschaft am Launenhaften. Eine gut geölte Maschine die konstant läuft und die menge in Schach hält. 

Es scheint mir gewiss das nur wenige Kummer und leid Aufsicht nehmen würden um anderen leid zu ersparen. Wenn gleich das doch die Heldenhafteste aller taten ist. Für andere Leid zu erdulden, ohne sich zu beschweren, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten und ohne Anerkennung oder Wertschätzung. Das macht einen würdiger Tisch Genosse der Götter aus. Jenen Menschen der obgleich niemals siegen kann trotzdem weiter kämpft. Jenes Individuum das die Lächerlichkeit und Wiedersinnigkeit des Lebens erkannt hat und trotzdem tag für tag konstant seinen Pflichten nach geht.

Traurige Wahrheit ist jedoch das jene Individuen seltener als Gold sind. Jedoch erhellen sie den Sternenhimmel wie eine Sternschnuppe bei nacht. 

Es ist besser unrecht zu leiden als unrecht zu tun. Hinterfragt man jedoch jenen Satz der so kraftvoll wirkt als hätten die Götter selbst ihn verfasst so ist man sich unschlüssig ob es wirklich der Wahrheit entspricht. Denn für ein Volk wäre es ein Vorteil wenn der Kluge und weise König einen unschuldigen Opfert einen dummen Bauern, einen törichten trunken Bold um sein eigens leben zu schützen. Denn er hat seinem Volk viel gutes gebracht und der Pöbel verdankt ihm viel. Darüberhinaus würde die Gemeinschaft ohne ihren Anführer auseinander brechen. Jener König jedoch der sich um seinen Untertan zu schützen selbstlos opfert ist für immer dahin und sein Volk auf sich allein gestellt.

Doch was bedeutet ein leben ohne regeln, ohne selbst ernannte Tugenden. Ist es nicht bedeutungslos ? Was ist ein Man ohne Prinzipien ? Ist ein Leben ohne Grundsätze den überhaupt wert gelebt zu werden. Denn niemand kann sich auf dein Wort verlassen, niemand traut dem der ohne Prinzipien durchs Leben geht. All die großen Männer der Geschichte hatten ein Ziel. Ein Ziel das die Vorstellungskraft des allgemeinen Volkes überstieg. Regeln die den meisten unbekannt waren. Denn nur so und davon bin ich über zeugt konnten sie es so weit bringen.

Es ist besser unrecht zu leiden als unrecht zu tun. Mit großer macht kommt große Verantwortung. Jene Individuum die das erkannt haben sind die Speerspitze der Menschheit und ein Paradebeispiel wie man sich im Leben verhalten soll. Den das Leben ist schon absurd genug. Starke menschen brauchen selbst erschaffene regeln um aufrecht und stolz mit beiden beinen im Leben zu stehen.

Wir menschen müssen uns ein Beispiel an Atlas nehmen. Einem Titanen der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Er geht dieser Aufgabe nach ohne sich zu beklagen, ohne eine pause zu machen, ohne Anerkennung oder Entlohnung. Es ist seine Bestrafung und seine Pflicht Den Himmel zu stemmen damit jener nicht wieder auf die Erde hinunter fällt. Wir menschen müssen uns ein Beispiel an Atlas nehmen. Denn auch wir sind verdammt ein Leben lang auf erden zu wandeln. Nun liegt es an uns dieser Aufgabe nach zugehen und unsere Verpflichtungen wahrzunehmen. 

Obgleich es irrelevant ist ob wir leben oder sterben. Denn anders als Atlas tragen wir nicht die lasst der Welt auf unseren Schultern. Dennoch können wir zum Fels in der Brandung werden und der Atlas im kleinen für unserer Gemeinde und Familie sein.